Artikelformat

Rückspiegel #16: E-Mail-Targeting bei AdWords, AOL’s Werbeplattform One sowie Kooperation zwischen Yahoo und Microsoft

Rueckspiegel KW16

Es ist Montag, es ist Zeit für den Rückspiegel. Vergangene Woche beschäftige die Szene vor allem die mögliche E-Mail-Targeting-Funktion von AdWords, AOL’s Werbeplattform One und der neue Kooperationsvertrag zwischen Yahoo und Microsoft. 

Ermöglicht Google bald die Ausrichtung von Werbung auf E-Mail-Adressen?

Wie iBusiness und internetkapitaene.de berichten, soll Google an einer neuen Targeting-Funktion für E-Mail-Adressen arbeiten. Beide berufen sich dabei auf einen Bericht des Wall Street Journal. Ähnlich wie Facebook’s Custom Audiences möchte Google Werbung an E-Mail-Listen ausspielen, die Ihnen von den Werbetreibenden zur Verfügung gestellt wurden. Funktionieren würde das Ganze wahrscheinlich wie Remarketing-Listen für Suchanzeigen (RLSA). Der Schritt scheint logisch vor dem Hintergrund, dass es Google kaum vor technische Probleme stellen und sich auch an der Art der Werbung nicht viel ändern würde. Zudem zeigt Facebook, dass die Targeting-Funktion gut angenommen wird.

AOL startet eigene Werbeplattform One

Ganze fünf Jahre hat AOL an seiner Werbeplattform One gearbeitet, nun ist sie laut internetworld.de fertig. Doch wie hebt sich AOL von anderen Werbern ab? Die programmatische Plattform will von Suchanzeigen bis hin zur Fernsehwerbung alles zentralisiert abbilden und miteinander vergleichen. Zusätzlich betont AOL den offenen Charakter: der Import von externen Daten und das Abstimmen mit anderen Systemen ist erlaubt.

Microsoft und Yahoo verlängern Such-Kooperation

Seit 2006 machen die beiden Technologieriesen Microsoft und Yahoo in Sachen Suche und Suchmaschinenmarketing gemeinsame Sache. Nun wurde der im Februar diesen Jahres ausgelaufene Vertrag laut internetworld.de verlängert. Im Kern bleibt die Vereinbarung bestehen: Für die Desktop-Suche nutzt Yahoo auch künftig Bings Anzeigen, während Microsoft die Technik für die Yahoo-Suche zur Verfügung stellt. Zwei bemerkenswerte Änderungen gibt es aber doch: einerseits fällt der Verkauf der Bing-Anzeigen, der bisher von Yahoo geregelt wurde, zurück an Microsoft. Andererseits muss Yahoo von nun an nur noch 51 Prozent des Traffics von Bing beziehen – statt wie vorher 100 Prozent.

Zalando ist die Retourenquote egal

Zu guter Letzt gab es letzte Woche noch ein interessantes Interview auf tagesspiegel.de mit Zalando-Geschäftsführer Robert Gentz. Dem seien die Retourenquoten egal, denn „Kunden, die viel zurückschicken, sind die rentableren.“ Eine ausgesprochen interessante Aussage, die der Zalando-Chef mit der Aussage „wer viel retourniert, ist loyaler, kauft wieder“ nochmals untermauert. Der Versuch, die Retourenquote mittels eines selbst auszudruckenden Retourenscheins zu drücken, führte zu einer Verringerung der Bestellungen bei Zalando.

Maximilian Hainlein

Autor: 

I'm working for crealytics as Social Media and Marketing Manager since 2011. My motto: "It's better to be the needle than the haystack."

    Finde mehr über mich heraus:
  • googleplus
  • linkedin
Maximilian Hainlein

Autor: Maximilian Hainlein

I'm working for crealytics as Social Media and Marketing Manager since 2011. My motto: "It's better to be the needle than the haystack."