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Rückspiegel #15: die wachstumsstärksten E-Commerce-Märkte, weltweite Werbebudgets für SEA und „Store Visits“

Rueckspiegel_Woche_15

Es ist Montag – Zeit für den Rückspiegel. In der vergangenen Woche beschäftigte die Szene besonders Entwicklungen im E-Commerce- und Suchmaschinenwerbemarkt sowie erste Benchmarks zur „Store Visits“-Metrik. 

Der E-Commerce wächst – und damit auch die Ausgaben für Suchmaschinenwerbung

iBusiness berichtet, dass einer Studie von A.T. Kearney zufolge der globale Online-Umsatz im Jahr 2014 um 20 Prozent auf über 800 Milliarden USD gestiegen ist. Auf der Rangliste der 30 wachstumsstärksten Märkte für E-Commerce ist Deutschland auf Rang fünf gestiegen und zeigt, ebenso wie weitere europäische Ländermärkte (u.a. Großbritannien auf Platz 3), ein deutliches Wachstum. Auf Rang 1 befinden sich inzwischen die U.S.A., die China als Spitzenreiter des Jahres 2013 abgelöst haben.

Davon profitiert auch einer der wichtigsten Vermarktungskanäle für E-Commerce-Treibende: Suchmaschinenwerbung. eMarketer rechnet laut Internetworld.de im Jahr 2015 mit weltweiten Ausgaben für Suchwerbung in Höhe von 81,6 Milliarden US-Dollar. Bis 2019 werden Investitionen in Search Ads voraussichtlich auf 130,6 Milliarden Dollar steigen. Fast 55 Prozent der Werbeerlöse gehen dabei an Google, der verbleibende Gewinn verteilt sich auf andere Branchenteilnehmer wie beispielsweise Baidu, Bing und Yahoo.

Google veröffentlicht erste Benchmarks zur „Store Visits“-Metrik

Im Dezember letzten Jahres führte Google die sogenannten „Store Visits“ (Besuche im Ladengeschäft) als Metrik in AdWords ein, um Werbetreibenden eine bessere Idee davon zu vermitteln, welche Anzeigen auch offline Verkäufe ankurbeln. Jetzt veröffentlich Google auf dem eigenen Inside AdWords-Blog erste Zahlen zur neuen Metrik, die Teil der sogenannten „Geschätzten Conversions“ ist:

  • US-Händler verzeichnen im Schnitt 4x mehr Konvertierungen Insgesamt und 10x mehr Konvertierungen auf Smartphones.
  • Werbetreibende im Bereich Auto und Reise verzeichnen 2x mehr Konvertierungen.

Weitere Erfolgsgeschichten gibt es auf Inside AdWords. Die Metrik ist allerdings nur eine Schätzung der Besuche im Ladengeschäft (nicht tatsächliche Konvertierungen), die auf abgetasteten und anonymisierten Werten von Smartphone-Besitzern basiert, die den Standortverlauf auf ihrem Gerät aktiviert haben.

Google macht den Keyword-Planer wettbewerblicher, das Reporting einfacher und Anzeigen mit Telefonnummern sicherer

Auch in Sachen Google AdWords gibt es eine Reihe von Neuerungen. Neben bestehenden Funktionen des beliebten Keyword-Planers haben Nutzer nun die Möglichkeit, Keyword-Vorschläge mit der Performance von Wettbewerbern und Marktführern zu vergleichen. Hierfür nutzt der Keyword-Planer den relativen Anteil an Ad Impressions für neue Keyword-Ideen.

Außerdem bietet Google drei neue Features, um das Reporting für Werbetreibende, die mehrere Kampagnentypen in einem Konto verwalten, zu vereinfachen. Ab sofort können Nutzer Leistungsdaten nach Kampagnentyp abrufen, relevante Spalten für den ausgewählten Kampagnentyp anzeigen und mit vordefinierten Spaltensätzen schneller auf relevante Daten zugreifen.

In Sachen AdWords haben Werbetreibende zuletzt mit einer weiteren Veränderungen zu rechnen: ab Juni kann laut InternetKapitäne.de nur noch mit Telefonnummern in Anzeigen geworben werden, die zuvor bestätigt wurden. Zur Bestätigung haben Werbetreibende die Wahl zwischen drei Alternativen:

  • Telefonnummer in Textform auf der Zielseite einpflegen
  • Verknüpfung mit Webmaster-Tools
  • Conversion-Tracking-Code
Maximilian Hainlein

Autor: 

I'm working for crealytics as Social Media and Marketing Manager since 2011. My motto: "It's better to be the needle than the haystack."

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Maximilian Hainlein

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