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Erpressung mit Negativ-SEO

Tausende von Spezialisten für Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) verdienen sich ihr tägliches Brot damit, die Seiten ihrer Kunden über Backlinks und andere Kniffe möglichst attraktiv für Google zu machen. Doch natürlich funktioniert das auch in die andere Richtung:

Am 6.12. hat ein dreister Erpresser den Online-Shop Holzspielzeug-Discount.de angerufen und 5.000 € verlangt. Ansonsten würde er mittels Spamlinks das Google-Ranking gezielt herabsetzen. Nach einer Auswertung von SEO-Radio wurden tatsächlich in letzter Zeit weltweit zahlreiche Forenlinks mit Linktexten wie Viagra, Sex, Porn etc. erstellt und die Seite entsprechend nach unten gerankt.

Wie wird der Fall wohl weitergehen? Wird es die Kriminalpolizei Erlangen, die mit dem Fall betraut ist, schaffen, den Erpresser ausfindig zu machen? Oder wird Google einschreiten und die Erpresser-Links von der Bewertung ausschließen bzw. das Ranking manuell hochsetzen? Es bleibt spannend…

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Andreas Meyer

Autor: 

Andreas Meyer hat sich 2009 auf SEA spezialisiert. In den darauffolgenden Jahren hat er Accounts in jeder Größenordnung und in unterschiedlichsten Branchen betreut. Seit 2014 arbeitet er als PPC Analyst in der Sparte Business Intelligence. Seine Spezialgebiete sind SEA Account Optimierung und Google Shopping.

Andreas Meyer

Autor: Andreas Meyer

Andreas Meyer hat sich 2009 auf SEA spezialisiert. In den darauffolgenden Jahren hat er Accounts in jeder Größenordnung und in unterschiedlichsten Branchen betreut. Seit 2014 arbeitet er als PPC Analyst in der Sparte Business Intelligence. Seine Spezialgebiete sind SEA Account Optimierung und Google Shopping.