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Adwords: Pausierte Anzeigen werden geprüft / Google+ inspiriert Facebook

Pausierte Anzeigen: Vorsicht bei Verstößen gegen Richtlinien

Wie auf dem Adwords-Blog veröffentlicht, überprüft Google seit dem 7. September auch pausierte Anzeigen. Als Grund wird die frühere Anzeigenauslieferung nach Aktivieren der Anzeige genannt – weil sie dann nicht mher überprüft werden müsse.

Dieses “Feature” könnte für Konten zum Stolperstein werden, falls sich in pausierten Anzeigen noch unentdeckte Verstöße gegen die Anzeigenrichtlinien finden. Neben den weit verbreiteten Versuchen, Markensperren durch Falschschreibweisen zu umgehen können auch unabsichtliche Verstöße zu Ablehnungen führen.

Bei älteren Konten mögen außerdem Anzeigen abgelehnt werden, die zum Zeitpunkt der Erstellung nicht beanstandet wurden: die Richtlinien wurden verändert oder früher erlaubte Marken wurden gesperrt.

Die beste Lösung wird sein, nicht mehr verwendete Anzeigen allesamt zu löschen. Das gilt auch für Anzeigen in deaktivierten Kampagnen.

 

Facebook imitiert Social Circles

Wenn man die intuitive Nutzbarkeit der Social Circles von Google+ sieht, fragt man sich, wie man bei Facebook so lange ohne Gruppenzuordnung auskommen konnte. Hat es sich Facebook als Marktführer zu einfach gemacht? Erstaunlich schnell wurde jedenfalls auf Googles Innovationen reagiert und erfindet selbst die “Smart Lists”. Hier werden die eigenen Freunde automatisch in Arbeitskollegen, Schulfreunde und Nachbarn (in 50 Meilen Umkreis) einsortiert.

Quelle: techcrunch.com

Klingt gut und ist für viele sicherlich praktisch. Facebook traut sich ganz offensichtlich zu, schon so viel über seine Nutzer zu wissen, dass es auf Userinformationen getrost verzichten kann, um die Freunde zu sortieren. Google lässt mehr Userinteraktion zu. Der Informationsfluss ist hier umgekehrt: Der User zeigt Google ganz genau, welche soziale Verbindungen er zu den einzelnen Personen hat. Wenn man bedenkt, dass jeder User eine Einsortierung durch all seine Kontakte erfährt, kann Google die Intensität und Art der Beziehung gut bewerten.

D.h. Google lässt dem User mehr Freiheit und sammelt gleichzeitig mehr wertvolle Daten ein. Wer war hier innovativer?